Methoden

Kognitive Verhaltenstherapie

"Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern unsere Vorstellungen und Meinungen von den Dingen." (Epiktet)

 

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass unser Denken und Tun größtenteils im Laufe des Lebens erlernt wurde. Somit können nicht hilfreiche Gedanken- und Verhaltensmuster erkannt und dann gezielt verändert werden, um wieder mehr Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Wo es sinnvoll ist, kommen Expositionsverfahren zum Einsatz - so können z.B. Ängste oder Zwänge nachhaltig abgebaut werden. Zudem setze ich Techniken zur Selbstwertstabilisierung und zur Stärkung sozialer Kompetenzen ein - denn oft sind es gerade die zwischenmenschlichen Themen, die uns beschäftigen. 

Sie legen Ihr Ziel fest - ich bringe Wegkenntnisse und Proviant für die Reise mit.

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Achtsamkeit

"Die beste Weise, sich um die Zukunft zu kümmern, besteht darin, sich sorgsam der Gegenwart zuzuwenden." 

(Thich Nhat Hanh)

Wir leben in beschleunigten Zeiten - "Höher, schneller, weiter" scheint das Credo unserer Gesellschaft zu sein. Oft wird der Eindruck vermittelt, wir könnten uns selbst überwinden, immer produktiver, fitter, stärker und perfekter werden. Dabei werden jedoch die Grenzen unseres Körpers und unseres Geistes außer Acht gelassen.

Achtsamkeit stellt einen Gegenpol zu diesem Hamsterrad dar. Aus dem Buddhismus stammend wurde diese Geisteshaltung in die Psychotherapie integriert und zeigt erstaunliche Wirksamkeit. In kleinen Übungen kann man lernen, sich mehr im Hier und Jetzt zu verankern, aus Grübelschleifen auszusteigen und mit allen Sinnen wahrzunehmen - für mehr Gelassenheit.

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Schematherapie

"Manchmal muss man aus der Rolle fallen, um aus der Falle zu rollen."

(Virginia Satir)

Viele Menschen erleben im Alltag heftige emotionale Reaktionen und fühlen sich diesen teilweise ausgeliefert. Manchmal scheint sich dasselbe Muster zu wiederholen - so fragen sich viele im Nachhinein, ob oder warum sie so "überreagiert" haben. Gefühls- und Verhaltensschemata sind Programme, die während der Kindheit entstehen. Zum Beispiel kann es für das Kind hilfreich gewesen sein, sich bei Streit innerlich zu verstecken und zu verstummen. Als Erwachsener wird dann dasselbe Muster angewendet - mit dem Haken, dass es nun vielleicht eher hinderlich ist. Schematherapie hilft, diese Muster in Form innerer Anteile zu erkennen und letztlich Emotionen besser zu regulieren. Dabei werden erlebnisnahe Techniken wie Stuhldialoge und Imaginationen angewendet.